There is hope

Der Abgrund

Ich sehe in das unendlich tiefschwarze Loch unter mir. Ich stehe am Abgrund und rege mich nicht. Ein Schritt zu viel und alles ist vorbei.

Ich schließe die Augen. Atme langsam ein und wieder aus.

Ich spüre wie mein Körper sich nach vorne neigt. Ich strecke die Arme weit von mir. "Bald bin ich frei," sag ich mir selbst.

Ich nehme nichts mehr um mich wahr und bin in völliger Trance.

"Mama", eine Kinderstimme hölt mich plötzlich zurück in die Realität, zurück in mein Leben.

Ich umarme den kleinen, zierlichen Körper und denke daran, wie kurz davor ich war, den Menschen, der mich aus reinster Seele liebt, im Stich zu lassen.

13.1.07 14:54

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


XLadyInPinkX (15.1.07 19:59)
Ich staune ein weiteres mal darüber wie schön du gefühle in Worte fassen kannst! Ich kann mir das alles bildlich vorstellen... Es ist wie ein Kurzer Roman der in meinem Kopf passiert...
Ich hoffe ich darf und kann noch öfter deine Worte lesen!!!


Julia (15.1.07 20:00)
Du kannst kannst so schön diese ganzen Gefühle in Worte fassen! Ich hoffe das ich deine Worte noch ganz oft lesen darf!

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